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Fürstentum Stranzendorf?

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Stranzendorf  |  11.08.2010 - Offener Brief zum Thema Windpark an den Ortsvorsteher von Stranzendorf, Vize-Bürgermeister Josef Haslinger.

Sehr geehrer Herr Vize-Bürgermeister,

nachdem Sie am Freitag bei der Informationsveranstaltung meinten, mich bei meiner Wortmeldung persönlich attackieren und niederschreien zu müssen, nehme ich an, dass meine Argumente nicht bis zu Ihnen durchgedrungen sind. Deshalb hier ein nochmaliger Versuch speziell für Sie, ganz einfach und mit Beispielen.

Ihrer Meinung nach soll auf den Ortsgebiet von Stranzendorf in Zukunft nicht mehr Strom mittels Windkraft erzeugt werden, als für die Bevölkerung hier nötig ist. "Ihr Wind" soll nur Stranzendorfern zu Gute kommen. Sie wollen das Landschaftsbild nicht mit mehr Windrädern als nötig "verschandeln", um auch Ökostrom für andere Regionen zu produzieren. Sie wollen keinen Beitrag zur Rettung unseres Klimas leisten, weil Windräder nicht schön anzuschauen seien. Und überhaupt: wie mehrmals bekräftigt wäre Ihnen und dem potenten Bürger ihres Ortes und Initiator des Gegenprojekts überhaupt am liebsten, wenn es gar keine Windräder gäbe, das es ihm allein um seine schöne Aussicht auf das Tullnerfeld gehe. Aber man müsse halt das gemeindeübergreifende Projekt mit bis zu 23 Windrädern der Windkraft Simonsfeld verhindern und da schaue es blöd aus, wenn man ganz dageben ist...

Lieber Herr Vize-Bürgermeister. Ihnen dürfte in der hitzigen Diskussion nicht aufgefallen sein, dass Sie Vorsteher eines Ortes sind, der allein nicht lebensfähig ist und selbst keinerlei Infrastruktur besitzt. Sie wollen für andere Gemeinden und Regionen Österreichs nicht den Anblick von Windrädern ertragen, während Ihre Bürger ohne Leistungen anderer Orte, Gemeinden und Städte nicht existieren könnten. Bürger Ihres Ortes

...werden in Spitälern in umliegenden Städten geboren und bei Krankheit behandelt,
...gehen woanders in den Kindergarten, in die Schule und zur Uni,
...sind darauf angewiesen, dass andere Gemeinden und Städte die Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze für Ihre Bürger schaffen,
...fahren ganz selbstverständlich woanders hin, um Lebensmittel und sonstige Produkte einzukaufen, weil es in Ihrem Ort kein Geschäft gibt,
...fahren an unzähligen Orten (und Menschen) vorbei, wenn sie in die Arbeit, zum Einkaufen oder in die Freizeit fahren...
...fliegen auf Urlaub und tragen zur Lärmbeeinträchtigung von Bürgern in Flughafen-Nähe bei,
uvm. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, wo Stranzendorfer von unserer österreichischen Gesellschaft profitieren, die auf wechselseitige Solidarität aufgebaut ist. Nun wollen Sie diese Solidarität einseitig aufkündigen!

Gänzlich vergessen Sie in Ihrem Populismus, dass Ihr Ort seit Jahrzehnten Strom erhält, der woanders, auch nicht immer zur Freude der jeweiligen Bevölkerung, produziert wurde. Ich selbst bin in Korneuburg aufgewachsen. Wir Korneuburger Kinder mussten nicht nur den weitaus schlimmeren Anblick des kalorischen Kraftwerks ertragen, sondern auch die Emmissionen durch Verbrennung von Heizöl, die in den 70er und 80er-Jahren noch nicht so "sauber" waren wie heute. Wozu? Damit der Strom in Orten wie Stranzendorf aus der Steckdose kommt. Jetzt könnte sich Stranzendorf revanchieren mit ungleich weniger Einschränkungen und ohne Emmissionen!

Weiters bedenken Sie nicht, dass Sie auch mit einem "eigenen" Windrad nicht im Stande sind, auf Leistungen anderer zu verzichten. Sie benötigen den Anschluss ans Stromnetz. Bei Wind benötigen Sie einen Abnehmer des überschüssigen Stroms, sonst wird sich das Projekt nie rechnen. Und wenn kein Wind geht? Was brauchen Sie dann wieder? Strom, der woanders produziert wurde! Und der Gipfel ist: Sie nehmen bei so einem Projekt jahrelang hohe Förderungen in Anspruch für die alle österreichischen Steuerzahler und Stromkonsumenten aufkommen müssen. Die müssen für "Ihr Projekt" zahlen und Sie wollen keinen Strom zur Verfügung stellen. Haben Sie daran gedacht?

Also. Wenn Sie Stranzdendorf autark machen wollen und Wind lieber ungenützt übers Land streichen lassen, statt dass die Allgemeinheit, von der Sie viele Leistungen erhalten, davon einen Nutzen haben soll, dann bauen Sie alle Leistungen in Stranzendorf auf. Bauen Sie ein Spital, einen Kindergarten, eine Schule. Schaffen Sie Arbeitsplätze für die Stranzendorfer und Einkaufsmöglichkeiten. Wenn Sie das schaffen, dann können Sie die Grenzen dicht machen, Ihr Fürstentum ausrufen und Fürst Josef I. werden!

Aber beim Klima wird nichtmal das gehen. Das hält sich nicht an Orts oder Staatsgrenzen. Bei der größten Herausforderung, der die Menschheit je bevorgestanden ist, die Rettung unseres Klimas, braucht es weitsichtigere Leute wie Sie. In Zeiten, in denen Rußland brennt, Polen, Tschechien oder Pakistan ertrinken, Grönland, die Pole und Gletscher abschmelzen und vieles mehr reden Sie über eine "Verschandelung der Landschaft durch Windräder". Sie wollen sich auch hier von anderen retten lassen, von irgendwelchen anderen Menschen auf der Welt, und selbst keinen Beitrag leisten. Klar, Stranzendorf wird nicht die Welt retten, aber wie kann die Welt gerettet werden? Wenn jeder einen kleinen Teil übernimmt im Rahmen seiner Möglichkeiten. Und Stranzendort hat nunmal (fast) nur Wind, während andere keinen Wind haben und dafür vielleicht einen Fluß oder Biomasse. Manche haben aber auch gar keine Möglichkeiten, auch wenn sie wollten...durch Egoismus lässt sich das Problem jedenfalls nicht lösen, schon gar nicht wenn es an "optischen" Gründen scheiterhn soll. Ihre Parteifreunde von Vize-Kanzler, Umweltminister und Landeshauptmann abwärts werden eine Freude mit Ihnen haben!

Und nochwas. Für einen Politiker, dessen Gemeinde (Rußbach) kaum über eigene Einnahmen verfügt (insbesondere wegen fehlender Arbeitsplätze) und großteils von Ertragsanteilen von Steuereinnahmen anderer Gebietskörperschaften lebt sowie für viele Projekte hohe Förderungen des Landes erhält (wie zuletzt beim Kindergarten-Neubau und Straßenerneuerung) ist eine derartige Haltung schon peinlich genug. Aber jemand, der in seinem Beruf als Landwirt jährlich ohne Bedenken mehr als EUR 36.000 (Quelle: www.transparenzdatenbank.at) von den Steuerzahlern von 27 europäischen Staaten erhält, eine Summe, die die meisten arbeitenden Menschen im Jahr nichtmal verdienen, hat endgültig bewießen, dass er als Politiker nichts versteht und keinerlei politische Verantwortung besitzt!

So. Und damit kein Mißverständnis aufkommt. Es ist zwar egal, wofür ich bin weil nur ein einfacher Bürger und Steuerzahler. Aber ich bin aktuell weder für das eine, noch für das andere Projekt. Das Projekt der Windkraft Simonsfeld bietet viel zu wenig Vorteile für die Gemeinde Rußbach und ihre Bürger. Da müsste jemand endlich anfangen für die Gemeinde und die Bürger das Maximum herauszuverhandeln oder andere professionelle Anbieter einladen, ein Angebot zu machen. Und das "Gegenprojekt" ist völlig unausgegoren, als reines Alibi zu klein und moralisch bedenklich. Ich bin für ein Windkraftprojekt, das die Möglichkeiten auf dem Gemeindegebiet von Rußbach, Ökostrom mittels Windkraft (annähernd) ausschöpft, um unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr zu nehmen und unseren Kindern in 20 oder 30 Jahren sagen zu können: "Das war unser Beitrag zur Rettung unseres Klimas" und uns nicht von ihnen fragen lassen zu müssen: "Warum hab't Ihr damals nichts oder nur so wenig getan, als es noch nicht zu spät war? Weil Euch die Windräder nicht gefielen und wegen der guten Aussicht?"

Wenn Sie wollen, dann nehmen Sie hier Stellung. Vielleicht haben Sie noch andere Argumente als dass Ihnen Windräder nicht gefallen? Melden Sie sich an und bringen Sie Ihre Argumente vor!

Mit besten Grüßen

Mag. Alexander Neumayer

P.S. Als skandalösen Höhepunkt der Informationsveranstaltung waren Sie untätig, als engagierte, fragestellende Bürger von Nieder- und Oberrußbach, aber auch von Stranzendorf, muntot gemacht werden sollten und vom potenten Initiator des Alibi-Projektes sogar des Saales verwiesen werden sollten. Darunter aktive Gemeinderäte der Gemeinde Rußbach bei einer Veranstaltung, zu der die Gemeinde eingeladen hatte! "Wer nicht für mich ist, soll gehen" und was sagten Sie? Halten Sie das für Demokratie, dass ein Unternehmer, der seine schöne Aussicht auf Kosten der Allgemeinheit erhalten möchte, die Herrschaft in der Gemeinde übernimmt, während die führenden Politiker nur zusehen? Wenn ja, dann gute Nacht Demokratie! Wenn ein Projekt so anfängt, dann lässt das nichts Gutes erahnen...

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Wolfgang Löser Wolfgang Löser schrieb am
16.08.2010, 23:27

Das Potential der Erneuerbaren Energien

Leider gibt es in diesem Forum noch enormes Informationsdefizit.
Zur Photovoltaik:
zur Produktion der Photovoltaikanlage benötigt man so viel Energie, welche die PV-Anlage innerhalb von 1 - 3 Jahren wieder zurück geliefert hat. Bei einer erwarteten Lebensdauer der Module von 30 - 40 Jahren und darüber ist ein mindestens 10 bis 20 facher Energieertrag gesichert.
Hätten wir bereits die Energiewende geschafft würden PV Module praktisch mit Gratisenergie der Sonne erzeugt werden.
"Die Photovoltaik ist auf Kosten der Steuerzahler in Deutschland massiv gefördert worden,..."
In Deutschland gibt es einen kostendeckenden Einspeistarif für PV Strom der vom Stromkunden bezahlt wird. Atomstrom mit 1,6 Euro/ KWh wird im Netz billigst angeboten, mit Steuergeldern subventioniert. Das gleiche bei Strom aus Kohlekraftwerken, die über 40 Jahren aus Steuergeldern subventioniert wurden.
Solar-und Windstrom haben Kostenwahrheit , hätten wir diese auch bei fossil - atomaren Strom, sind alle Erneuerbaren Energieformen heute schon die günstigsten.
Wir brauchen zur Energiewende den Energiemix aus Wind, Photovoltaik, Solar, Biomasse, Wasserkraft und der Geothermie.
Eine Energieform gegen die andere auszuspielen entbehrt jeglicher Vernunft.

Die größten Potentiale liegen in Wind und Solarenergie. Diese Energieformen stehen für die nächsten 4 Milliarden Jahre kostenlos zur Verfügung und sollten vorrangig genutz werden.

4% der Fläche Österreichs mit PV-Zellen bedeckt, das sind unsere Dächer, Fassaden, Lärmschutzwände..., reichen aus um den GESAMT Energiebedarf Österreichs zu decken. Alleind die Dachflächen von Stranzendorf, Rusbach oder Hausleiten reichen aus um einen mehrfachen Energiebedarf des jeweiligen Ortes zu decken.
Würde man jeden 8 Hochspannungsmast (80.000 haben wir davon in Ö) österreichweit mit einen 4MW Windad ersetzen, könnte der gesamte Strombedarf Österreichs gedeckt werden.

Energieerträge pro Hektar und Jahr:
umgerechnet auf Km Fahrleistung mit PKW mit durchscnittlichen Verbrauch:
aus 1 Ha Pflanzenöl fährt man ca. 20.000 Km
aus 1 Ha Biogas fährt man ca. 70.000 Km

aus 1 Ha Photovoltaik fährt man 3,25 Millionen KM mit Elektroauto
aus 1 Windrad 4 MW fährt man 40 Millionen KM mit Elektroauto.


aus eien Ha erntet man 1000 Liter Pflanzenöl = 10.000 KWh
aus einen Ha mit Photovoltaik erntet man 1 Million KWh
mit einen Ha Solaranlage erntet man 6 Millionen KWh
mit eien 4 MW Windrad erntet man 8 Millionen KWh

Österreich verbraucht pro jahr ca. 10,4 Milliarden Liter Kraftstoff.
aus unseren 1,4 Millionen Hektar Ackerflächen können wir 1,4 Milliarden Liter Biospritt (1000 Liter/Ha)erzeugen, d.h. ein Zehntel unseres jährlichen Kraftstoffbedarfes. Dabei dürften keine Nahrungsmittel produziert werden.
Diese Gegenüberstellung zeigt ganz deutlich, dass wir den Energiemix brauchen, Wind und Sonnenenergie dabei unerlässlich sind.
Die Biomasse zählt für mich zu den wertvollsten Energiespeichern und sollte ebebso achtungsvoll verwendet werden.
Eine 100% Vollversorgung mir Erneuerbaren Energien ist heute möglich und unerlässlich mit Plusenergiegebäuden, energieautarken Bauernhöfen, energieautarken Betrieben und energieautarken Gemeinden und Regionen, wie viele beachtenswerte Beispiele Zeigen.

"Jeder aufgeschobene Tag, was die Mobilisierung erneuerbarer Energien betrifft, wird für die Gesellschaft unerträglich - nicht nur aus Umweltgründen." - Hermann Scheer

Link
Renate Fröhlich Renate Fröhlich schrieb am
18.08.2010, 7:19

Danke für die Information, Herr Löser

Ich sehe schon vor meinem geistigen Auge, würden überall Votovoltaikanlagen in großem Ausmaß errichtet, den Aufschrei der Bevölkerung: "Häßlich! Elektrosmog,...etc...!", und die Politiker, die diese Urangst der Menschen vor dem Neuen gnadenlos für ihre Karrierezwecke missbrauchen.
:-(((

Mein Haus mit der riesigen Dachschräge richtung Süden schreit direkt nach einer Photovoltaikanlage. Aber wegen meines Alters, meines Budgets und das Alter des Hauses amortisierte sich so eine Anlage für mich leider nie und nimmer.
Dafür habe ich einen neuen Küchenherd, einen Holzofen im Zimmer und den Kamin dazu neu renovieren lassen.
Meine bescheidene Vorsorge um in Krisenzeiten zumindestens wärmemäßig nicht vom Erdgas abhängig zu sein. Denn Holz gibt es im Günser Gebirge genug, so lange ich lebe.

Johann Höfler Johann Höfler schrieb am
14.08.2010, 23:57

Renate Fröhlich - Windkraft

Gratulation zu Ihren Anmerkungen - hat mir ganz gut gefallen. Ich bin jemand, der den Kontakt zu alternativen Energiegewinnungsformen sucht. Ich bin eher ein Fan von Biogasgewinnungsanlagen,... Windkraftanlagen bergen doch eine Menge von Nachteilen (hohe Wartungsdichte, gibt es keinen Wind, steht die Anlage nutzlos da, gibt es zuviel Wind, müssen die Rotorblätter abgeschaltet werden), als ehemaliger Fotovoltaikliebhaber bin ich eines besseren belehrt worden (die Herstellung von Solarzellen soll angeblich unheimlich viel Energieinput nach sich ziehen, sodass die Frage nach dem ökonomischen Nutzen schon gestellt werden muss). Die Fotovoltaik ist auf Kosten der Steuerzahler in Deutschland massiv gefördert worden und kommt doch irgendwie an ihre Grenzen.... Heutzutage sind sehr viele chinesische Solarzellen auf dem Markt (siehe auch Solartec-Messe München Juni 2010), die die Hälfte eines deutschen Produkts bei vielleicht maximal 10% niedrigerer Qualität kostet.

Im Grunde haben Sie schon Recht. An die Autos und die häßlichen den Verkehr anziehenden Großeinkaufsstätten haben wir uns leider schon gewöhnt.

Wir sollten uns wirklich auf andere Werte besinnen und irgendwann werden wir uns auch an die Windräder gewöhnen, wir sollten proaktiv forschend vorgehen, Winde, Sonne,Biogas sollten in Zukunft unser Leben erleichtern,....

Link
Renate Fröhlich Renate Fröhlich schrieb am
16.08.2010, 8:13

Biogas, Johann Höfler

Iich bin zwar blutiger Laie in Sachen Energiegewinnung, aber mir sagt der Hausverstand, dass es mit der Biomasse auch nicht so rosig aussieht, wenn wir weiter nur VERSCHWENDEN statt verwenden.
Wieviele Hektar muss man eigentlich kahlschlagen, abernten um wieviel Kilowatt an Energie zu bekommen, keine Ahnung?

Wir brauchen aber große alte Bäume, damit unser Sauerstoffbedarf gesichert ist.
Wieviele Hektar Wald werden eigentlich täglich gerodet um unseren "Bedarf" zu stillen? Wie lang braucht so ein Wald (wenn er überhaupt wieder aufgeforstet wird), bis er so groß ist, wie er war? Keine Ahnung?
Wie viel Hektar Rapsfeld (welches kaum Sauerstoff produziert für unser Überleben)braucht man eigentlich um mit einem PKW 100 Kilometer weit mit Biosprit zu kommen? Keine Ahnung?
Nein, das mit der Biomasse kann´s bei unserer Bevölkerungsdichte und unseren Energiehunger auf dieser Welt allein nicht sein.
Im Hinterstübchen meines Hirns klingelt es da!
Sonnenlicht und Wind sind sowieso hier, brtauchen nicht nachzuwachsen, brauchen nicht gesät, geerntet, gewartet werden. Um diese (nach heutiger Sicht) unbegrenzten Ressourcen zu nutzen bedarf es ausschließlich der geeigneten Anlagen.
Wahrscheinlich ist die Technologie noch nicht so weit um solche Geräte für den Betreiber gewinnbringend zu arbeiten,... kann schon sein.
Aber da lohnt sicher das Forschen!
Doch denke ich, dass dieses von den Ölmultis so weit sie es können unterbunden wird, damit die, solange es noch sprudelt ihr schwarzes Gold und das Gas einträglich an den von diesem Zeug abhängigen Kunden bringen können.

Ein Windrad braucht kaum Fläche, die für sauerstoffspendende wertvolle Bäume genutzt werden kann für seinen Standort. Es hat dort seinen Platz, wo noch viel von Mensch und Tier und Pflanze ungebrauchter Freiraum ist, in der Höhe, auch wenn es nicht in Betrieb ist.
Sicher haben fachkundige Leute schon errechnet, welche Eenergieform die für unseren Planeten derzeit die am wenigsten schädlichste ist, bei gleichzeitig bester Ausbeute.
Aber das interessiert ja niemanden. Die Ölmultis nicht, die wollen ihr Gut verscherbeln. Den Endverbrauer nicht; den interessiert nur was am BILLIGSTEN ist. Hauptsach viel, Hauptsach billig, sonst müsst ma ja verhungern bei uns in Österreich und in den sonstigen reichen Ländern....

zoe zoe schrieb am
13.08.2010, 20:50

Zu der "Tranzparenzdatenbank" hätte ich auch einiges zu sagen:

Bin neugierig geworden und schaute u.a. bei zwei der reichsten Landwirte aus unserer Ortschaft nach. Bei deren Förderungssummen (jeweils über 100.000,-- Euro) blieb mir doch glatt die Spucke weg. Es ist oft tatsächlich eine "Frechheit", was in Brüssel alles beschlossen wird.
Ist es z.B. wirklich notwendig "Brache" zu fördern? Weniger Arbeit zu haben und dennoch Geld zu verdienen? Wo gibt es so etwas in der Privatwirtschaft? Ich frage mich außerdem: Wo bleiben die Förderungen für Selbständige? Wer hilft denen auf die Beine, wenn sie finanzielle Probleme haben oder aufgrund eines längeren Krankenstandes keine Einkünfte hatten... den Betrieb zusperren mussten?
Die "modernen" Bauern haben kein Vieh mehr. Sie leben vom Acker- und Weinbau und besitzen heutzutage modernste Maschinen... müssen sich nicht mehr anstrengen wie zu Großmutter`s Zeiten. Arm sind heutzutage teilweise nur mehr kleine Bergbauern dran.


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